ONLINE VIEWING ROOM

FFFOUND#19.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
ED 1/1 +1AP
Leben wir in einer Zeit, in der digitale Medien unser Empfinden für gelebte Zeit beeinträchtigen und gar das Leben selbst zu überlagern drohen, so muss uns bewusst werden, dass wir an einer entscheidenden Stelle falsch abgebogen sind. Jede Geste wider den Zeitgeist ist unter diesen Vorzeichen radikal. Matthias Gubler (*1981 in Zürich) ist ein Künstler, der genau das tut. Er bringt uns zum Innehalten, um die übersehenen, vermeintlich überholten und oft fragilen Fragmente des Alltags neu zu betrachten. In seiner fortlaufenden Videoserie fffound verwandelt er beispielsweise durch die akribische Animation alltäglicher Gegenstände das Banale zu einem Raum der Kontemplation und hinterfragt damit unsere Wahrnehmung von Zeit, Nutzen und Präsenz. Seine Arbeit wirft Fragen darüber auf, wie wir mit der Welt um uns herum umgehen und welche Bedeutung wir dem scheinbar Unbedeutenden beimessen.
Dort, wo die 2023 entstandene Version von fffound auf einer offenen Gestellstruktur mehrere tragbare Displays hintereinander aufreihte, die den Betrachtenden zum Durchstöbern ihrer Inhalte einluden, verwandelt die aktuelle Version der Arbeit– wie sie zwischen dem 25. September und dem 30. Oktober 2025 in der blackprint/ gallery in Zürich zu sehen ist – jeden Bildschirm in ein eigenständiges Objekt der Betrachtung. Die handgefertigten Rahmen und freistehenden Sockel aus Pappkarton verbinden eine DIY-Ästhetik mit klarem Minimalismus und einer präzisen Formensprache. Das Werk wandelt sich von einer selbst zu entdeckenden Präsentation zu einer, die ihre „Fundstücke” doppelt zur Schau stellt: einerseits animiert auf Bildschirmen und andererseits in der Galerie ausgestellt. In dieser Dualität erlangen sie einen neuen Wert, indem sie uns wieder mit einer Welt vertraut machen, die wir eigentlich zu kennen glaubten. Durch die Wahl von Pappe – einem Material, das gleichzeitig empfindlich, recycelbar und allgegenwärtig ist – verortet Gubler seine Arbeit in der Ökonomie globaler Materialkreisläufe. Dasselbe Material, in dem uns endlos Waren geliefert werden, rahmt hier eine filmische Endlosschleife bzw. einen Loop aus bereits ausgemusterter Gegenstände ein. Verpackungen werden hier zu Podesten, Weggeworfenes wird zu Ausstellungsstücken. Dieses Spiel mit Wert und Vermittlung eröffnet eine weitere Dimension der Arbeit: nämlich wie wir Objekte immer weniger durch ihre physische Präsenz wahrnehmen, sondern zunehmend durch die sie rahmenden Bildschirme. Genau diese Spannung bildet den Kern von Gublers Arbeit: Die Welt erreicht uns heute fast ausschließlich über Smartphones und Tablets, die unsere Wahrnehmung steuern, weil sie nur sichtbar machen, was auf ihnen erscheint. Indem er sich auf triviale Alltagsgegenstände konzentriert, die oftmals aus einem eindeutig industriellen Zeitalter entstammen, kalibriert Gubler unser Bewusstsein für ihre Bedeutung sowie unsere Auffassung von Zeit, Realität und Materialität neu. Durch Wiederholung, Isolierung und die stille Beharrlichkeit der Endlosschleife verleiht fffound den unscheinbaren materiellen Protagonisten eine neue Rolle auf der Bühne einer bedeutungsvollen und ethischen Neubetrachtung.
In unserer Kultur, in der die Aufmerksamkeit vor allem Leuchtrechtecke favorisiert, untergräbt das Werk die Funktion heutiger Displays und verwandelt sie in fast redundante Maschinen, die dazu verdammt sind, immer wieder dasselbe abzuspielen. Die Loops verweisen zurück auf das Maschinenzeitalter, indem sie an vorkinozeitliche Geräte wie das Zoetrop und Phenakistoskop erinnern, und nutzen sie, um die Nutzungsdauer zu verzögern und gleichzeitig unsere Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern. Außerdem drückt dieser Bogen der Geschichte, der von den dampfenden und geölten Triebwerken menschlichen Fortschritts bis zum sterilen Erscheinungsbild der heutigen Bildschirme reicht, eine stille Ironie aus: Was wir über die Welt wissen, erfahren wir durch zweidimensionale Abbilder, die wir auf handgehaltenen Geräten sehen, aber eben nicht durch den Umgang mit den dargestellten Objekten oder durch die Arbeit mit diesen Maschinen. Gubler unterstreicht dies mit seinem kunstvoll gefertigten Sockel: einer analogen Armatur, die eine digitale Animation eines analogen Fragments trägt. Das Objekt muss vermittelt werden, um gesehen zu werden, aber die Vermittlung ist frei von Ablenkung und Effekthascherei. Anstelle unendlicher Feeds und Scrolls erzwingt der Loop Dauer, Wiederholung und langsames Erkennen. Und was wir so auch aus fffound entnehmen können, ist: Unsere heutige Entfremdung betrifft nicht nur unsere Arbeit, sondern die Welt selbst. Unser Geist und unser Körper können davon zeugen.
Gublers Praxis reiht sich ein in eine Tradition von Video- und New-Media-Künstler:innen, für die die Verwendung von vorgefundenem Material niemals neutral ist. Angefangen bei Harun Farockis forensischer Analyse visueller Regime über Hito Steyerls Kritik der digitalen Zirkulation bis hin zu Tacita Deans Betrachtungen über die Fragilität des Zeitlichen, die bewusste Entscheidung, mit dem „bereits Vorhandenen“ zu arbeiten, ist stets politisch aufgeladen. Diese Praktiken stellen die Infrastrukturen – wirtschaftliche, soziale, ökologische – in den Vordergrund, die unsere Sichtweise und unsere Wertvorstellungen prägen. Gubler führt diese Tradition in einer leiseren, aber nicht weniger pointierten Form fort: Seine Loops enthüllen nicht die Gewalt von Systemen, sondern werten die scheinbar banalen und überkommenen Maschinen neu. Dies verweist auf die heutige Fehlannahme, dass Dinge irgendwann zwangsläufig veralten, obwohl wir tagtäglich noch immer antike Technologien nutzen. Der Kapitalismus versucht uns glauben zu machen, dass Fortschritt ein ständiger, linearer Prozess ist, bei dem etwas Neues jeweils an die Stelle von etwas Altem tritt. Das ist die Grundlage für den Mythos des „Wirtschaftswachstums“, der mit Nachhaltigkeit nicht zu vereinbaren ist. Indem es das Übersehene und Überholte mit minimalistischer Strenge neu formuliert, zeigt fffound, dass selbst minimale Zuwendungen von Aufmerksamkeit die Ökonomien der Ablenkung und der Destruktivität, die unser modernes Leben beherrschen, ins Wanken bringen können.
Während vorherige Künstlergenerationen das kapitalistische Spektakel demontierten, indem sie dessen Mechanismen offenlegten, verfolgt Gubler eine fast umgekehrte Strategie: Er konstruiert kleine, prekäre Mechanismen, die diesem Spektakel gänzlich widerstehen. Pappkarton, Loops, Fragmente – dies sind nicht nur Ausgangsmaterialien, sondern Anregungen, wie wir eine von Geschwindigkeit und Überfluss geprägte Welt heute bewohnen können. In der kontemplativen Ruhe von fffound wird Wert nicht extrahiert, sondern wieder in Umlauf gebracht, und Aufmerksamkeit selbst wird zu einer Ressource, die es zu erhalten gilt, anstatt sie sinnlos zu verbrauchen. In diesem Sinne zeigt uns Gubler nicht einfach Objekte auf andere Weise, sondern er modelliert eine andere Ökonomie des Sehens und Handelns, die sich auf Achtsamkeit und Beständigkeit gründet – und so die Möglichkeit eröffnet, einen anderen Lebensrhythmus zu erfahren.




FFFOUND#53.01
FFFOUND#53.03
FFFOUND#53.04
FFFOUND#53.05, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
7“ Monitor with mediaplayer,
cardboard, wooden plinth
34 x 176 x 34 cm
ED 1/1 +1AP







FFFOUND#21.02
FFFOUND#21.03
FFFOUND#21.04, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
47“ Monitor, mediaplayer,
cardboard, textile cable
59 x 140 x 38 cm
ED 1/1 +1AP
FFFOUND#25.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
10“ Monitor with mediaplayer,
textile cable, cardboard
26 x 37 x 7 cm
ED 1/1 +1AP



FFFOUND#43.02
FFFOUND#43.03, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
43“ Monitor with media player,
cardboard, textile cable
86 x 127 x 14 cm each
ED 1/1 +1AP
FFFOUND#23.01
FFFOUND#23.02
FFFOUND#23.03, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
15“ Monitor with media player,
cardboard, textile cable
29 x 44 x 12 cm
ED 1/1 +1AP


FFFOUND#27.01
FFFOUND#17.03
FFFOUND#24.01
FFFOUND#20.01
FFFOUND#22.04, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
7“ Monitor with mediaplayer,
coloured cable, cardboard
22 x 30 x 3 cm each
ED 1/1 +1AP







FFFOUND#18.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
7“ Monitor with mediaplayer,
coloured cable, cardboard
20 x 27 x 9 cm
ED 1/1 +1AP
FFFOUND#19.01
FFFOUND#53.01
FFFOUND#53.03
FFFOUND#53.04
FFFOUND#53.05
FFFOUND#25.01
FFFOUND#21.02
FFFOUND#21.04
FFFOUND#21.03
FFFOUND#43.02
FFFOUND#43.03
FFFOUND#23.01
FFFOUND#23.03
FFFOUND#23.02
FFFOUND#27.01
FFFOUND#17.01
FFFOUND#24.01
FFFOUND#20.01
FFFOUND#22.04
FFFOUND#18.01
studio this is this
Matthias Gubler
Räffelstrasse 25
CH - 8045 Zurich
Switzerland
++41 76 398 1660
++41 44 508 09 27
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Studiovisites are always welcome,
just send me a message
blackprint gallery
Zypressenstrasse 57
CH-8004, Zürich
Switzerland
T +41 (0) 77 491 04 50 | wa.me
info[at]blackprint.photo
Get me there
Opening Hours
Tuesday, Thursday, Friday: 12h – 18h
Saturday: 12h – 16h
Available also outside opening hours
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FFFOUND#19.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
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Leben wir in einer Zeit, in der digitale Medien unser Empfinden für gelebte Zeit beeinträchtigen und gar das Leben selbst zu überlagern drohen, so muss uns bewusst werden, dass wir an einer entscheidenden Stelle falsch abgebogen sind. Jede Geste wider den Zeitgeist ist unter diesen Vorzeichen radikal. Matthias Gubler (*1981 in Zürich) ist ein Künstler, der genau das tut. Er bringt uns zum Innehalten, um die übersehenen, vermeintlich überholten und oft fragilen Fragmente des Alltags neu zu betrachten. In seiner fortlaufenden Videoserie fffound verwandelt er beispielsweise durch die akribische Animation alltäglicher Gegenstände das Banale zu einem Raum der Kontemplation und hinterfragt damit unsere Wahrnehmung von Zeit, Nutzen und Präsenz. Seine Arbeit wirft Fragen darüber auf, wie wir mit der Welt um uns herum umgehen und welche Bedeutung wir dem scheinbar Unbedeutenden beimessen.
Dort, wo die 2023 entstandene Version von fffound auf einer offenen Gestellstruktur mehrere tragbare Displays hintereinander aufreihte, die den Betrachtenden zum Durchstöbern ihrer Inhalte einluden, verwandelt die aktuelle Version der Arbeit– wie sie zwischen dem 25. September und dem 30. Oktober 2025 in der blackprint/ gallery in Zürich zu sehen ist – jeden Bildschirm in ein eigenständiges Objekt der Betrachtung. Die handgefertigten Rahmen und freistehenden Sockel aus Pappkarton verbinden eine DIY-Ästhetik mit klarem Minimalismus und einer präzisen Formensprache. Das Werk wandelt sich von einer selbst zu entdeckenden Präsentation zu einer, die ihre „Fundstücke” doppelt zur Schau stellt: einerseits animiert auf Bildschirmen und andererseits in der Galerie ausgestellt. In dieser Dualität erlangen sie einen neuen Wert, indem sie uns wieder mit einer Welt vertraut machen, die wir eigentlich zu kennen glaubten. Durch die Wahl von Pappe – einem Material, das gleichzeitig empfindlich, recycelbar und allgegenwärtig ist – verortet Gubler seine Arbeit in der Ökonomie globaler Materialkreisläufe. Dasselbe Material, in dem uns endlos Waren geliefert werden, rahmt hier eine filmische Endlosschleife bzw. einen Loop aus bereits ausgemusterter Gegenstände ein. Verpackungen werden hier zu Podesten, Weggeworfenes wird zu Ausstellungsstücken. Dieses Spiel mit Wert und Vermittlung eröffnet eine weitere Dimension der Arbeit: nämlich wie wir Objekte immer weniger durch ihre physische Präsenz wahrnehmen, sondern zunehmend durch die sie rahmenden Bildschirme. Genau diese Spannung bildet den Kern von Gublers Arbeit: Die Welt erreicht uns heute fast ausschließlich über Smartphones und Tablets, die unsere Wahrnehmung steuern, weil sie nur sichtbar machen, was auf ihnen erscheint. Indem er sich auf triviale Alltagsgegenstände konzentriert, die oftmals aus einem eindeutig industriellen Zeitalter entstammen, kalibriert Gubler unser Bewusstsein für ihre Bedeutung sowie unsere Auffassung von Zeit, Realität und Materialität neu. Durch Wiederholung, Isolierung und die stille Beharrlichkeit der Endlosschleife verleiht fffound den unscheinbaren materiellen Protagonisten eine neue Rolle auf der Bühne einer bedeutungsvollen und ethischen Neubetrachtung.
In unserer Kultur, in der die Aufmerksamkeit vor allem Leuchtrechtecke favorisiert, untergräbt das Werk die Funktion heutiger Displays und verwandelt sie in fast redundante Maschinen, die dazu verdammt sind, immer wieder dasselbe abzuspielen. Die Loops verweisen zurück auf das Maschinenzeitalter, indem sie an vorkinozeitliche Geräte wie das Zoetrop und Phenakistoskop erinnern, und nutzen sie, um die Nutzungsdauer zu verzögern und gleichzeitig unsere Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern. Außerdem drückt dieser Bogen der Geschichte, der von den dampfenden und geölten Triebwerken menschlichen Fortschritts bis zum sterilen Erscheinungsbild der heutigen Bildschirme reicht, eine stille Ironie aus: Was wir über die Welt wissen, erfahren wir durch zweidimensionale Abbilder, die wir auf handgehaltenen Geräten sehen, aber eben nicht durch den Umgang mit den dargestellten Objekten oder durch die Arbeit mit diesen Maschinen. Gubler unterstreicht dies mit seinem kunstvoll gefertigten Sockel: einer analogen Armatur, die eine digitale Animation eines analogen Fragments trägt. Das Objekt muss vermittelt werden, um gesehen zu werden, aber die Vermittlung ist frei von Ablenkung und Effekthascherei. Anstelle unendlicher Feeds und Scrolls erzwingt der Loop Dauer, Wiederholung und langsames Erkennen. Und was wir so auch aus fffound entnehmen können, ist: Unsere heutige Entfremdung betrifft nicht nur unsere Arbeit, sondern die Welt selbst. Unser Geist und unser Körper können davon zeugen.
Gublers Praxis reiht sich ein in eine Tradition von Video- und New-Media-Künstler:innen, für die die Verwendung von vorgefundenem Material niemals neutral ist. Angefangen bei Harun Farockis forensischer Analyse visueller Regime über Hito Steyerls Kritik der digitalen Zirkulation bis hin zu Tacita Deans Betrachtungen über die Fragilität des Zeitlichen, die bewusste Entscheidung, mit dem „bereits Vorhandenen“ zu arbeiten, ist stets politisch aufgeladen. Diese Praktiken stellen die Infrastrukturen – wirtschaftliche, soziale, ökologische – in den Vordergrund, die unsere Sichtweise und unsere Wertvorstellungen prägen. Gubler führt diese Tradition in einer leiseren, aber nicht weniger pointierten Form fort: Seine Loops enthüllen nicht die Gewalt von Systemen, sondern werten die scheinbar banalen und überkommenen Maschinen neu. Dies verweist auf die heutige Fehlannahme, dass Dinge irgendwann zwangsläufig veralten, obwohl wir tagtäglich noch immer antike Technologien nutzen. Der Kapitalismus versucht uns glauben zu machen, dass Fortschritt ein ständiger, linearer Prozess ist, bei dem etwas Neues jeweils an die Stelle von etwas Altem tritt. Das ist die Grundlage für den Mythos des „Wirtschaftswachstums“, der mit Nachhaltigkeit nicht zu vereinbaren ist. Indem es das Übersehene und Überholte mit minimalistischer Strenge neu formuliert, zeigt fffound, dass selbst minimale Zuwendungen von Aufmerksamkeit die Ökonomien der Ablenkung und der Destruktivität, die unser modernes Leben beherrschen, ins Wanken bringen können.
Während vorherige Künstlergenerationen das kapitalistische Spektakel demontierten, indem sie dessen Mechanismen offenlegten, verfolgt Gubler eine fast umgekehrte Strategie: Er konstruiert kleine, prekäre Mechanismen, die diesem Spektakel gänzlich widerstehen. Pappkarton, Loops, Fragmente – dies sind nicht nur Ausgangsmaterialien, sondern Anregungen, wie wir eine von Geschwindigkeit und Überfluss geprägte Welt heute bewohnen können. In der kontemplativen Ruhe von fffound wird Wert nicht extrahiert, sondern wieder in Umlauf gebracht, und Aufmerksamkeit selbst wird zu einer Ressource, die es zu erhalten gilt, anstatt sie sinnlos zu verbrauchen. In diesem Sinne zeigt uns Gubler nicht einfach Objekte auf andere Weise, sondern er modelliert eine andere Ökonomie des Sehens und Handelns, die sich auf Achtsamkeit und Beständigkeit gründet – und so die Möglichkeit eröffnet, einen anderen Lebensrhythmus zu erfahren.




FFFOUND#53.01
FFFOUND#53.03
FFFOUND#53.04
FFFOUND#53.05, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
7“ Monitor with mediaplayer,
cardboard, wooden plinth
34 x 176 x 34 cm
ED 1/1 +1AP



FFFOUND#25.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
10“ Monitor with mediaplayer,
textile cable, cardboard
26 x 37 x 7 cm
ED 1/1 +1AP




FFFOUND#21.02
FFFOUND#21.03
FFFOUND#21.04, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
47“ Monitor, mediaplayer,
cardboard, textile cable
59 x 140 x 38 cm
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FFFOUND#43.02
FFFOUND#43.03, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
43“ Monitor with media player,
cardboard, textile cable
86 x 127 x 14 cm each
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FFFOUND#23.01
FFFOUND#23.02
FFFOUND#23.03, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
15“ Monitor with media player,
cardboard, textile cable
29 x 44 x 12 cm
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FFFOUND#27.01
FFFOUND#17.03
FFFOUND#24.01
FFFOUND#20.01
FFFOUND#22.04, 2025
each
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
HEVC/H.265, 00:21 Min. in loop
7“ Monitor with mediaplayer,
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22 x 30 x 3 cm each
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FFFOUND#18.01, 2025
Quicktime Movie, 2160x3840 Pixel,
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7“ Monitor with mediaplayer,
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20 x 27 x 9 cm
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FFFOUND#19.01
FFFOUND#53.01
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FFFOUND#17.01
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FFFOUND#22.04
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CH - 8045 Zurich
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