VERSUS

Intervention

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Bereits von weitem ist sie sichtbar: Die 18m lange und 4m hohe Leuchtanzeige hängt mittig im Brückenbogen der Hochbrücke. Sie erinnert an eine überdimensionierte LCD Anzeige, sechsteilig wie das Wort VERSUS oder eine Digitaluhr: für Stunden, Minuten, Sekunden. Doch während 10 Tagen bildet sie primär Worte ab, sogenannte Versus-Paare. Es handelt sich dabei um Wortpaare, die in regelmässigem Zyklus und synchron in die Richtungen Norden und Süden leuchten. Lesbar ist immer nur ein Wort, bzw. der Gegensatz strahlt in die entgegengesetzte Richtung.
Die Installation konfrontiert die Besucher mit dem Festthema Versus und fordert sie gleichzeitig dazu auf, den Gegensatz zum abgebildeten Wort zu finden.
Die Installation ist mit einem Fundus von über 100 Gegensatzpaaren aufgeladen. Um diese Wortpaare kann jeder Besucher auf der Hochbrücke spielen. Dazu wurden eigens für die Badenfahrt zwei Spiele entwickelt. So steht man sich gegenüber, mitten in der OK Festbaute auf der Hochbrücke, getrennt durch die Spielkonsole und tritt gegeneinander an. Die Versuspaare bewegen sich in einem weiten Rahmen vom offensichtlichen Gegensatzpaaren wie z.B. LIEBEN vs. HASSEN bis zu «unzertrennlichen» Wortpaaren in denen sich das Versus auflöst, wie z.B. PARKER vs. BARROW (Nachnamen Bonnie & Clyde).

Konzept und Realisation: Matthias Gubler
Programmierung und Gameentwicklung: FHNW; Stefan Arisona, Tobias Baumgartner, Cloé Hüsser, Filip Schramka, Simon Schubiger
Die Installation wurde unterstützt von der Hochschule für Technik, dem Institut für 4D Technologien der FHNW und BALTS – Prototyping, Unikate und Kleinserien.
Eine Arbeit in Zusammenarbeit mit Eliane Zgraggen, Leitung Festgestaltung Badenfahrt.
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