chambre d’echos

installation

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«Chambre d’Echos» (R. Barthes) ist der Weltinnenraum aus Zeichen, Verweisen und Bedeutungen, in dem wir uns alle bewegen und an dem wir unser tägliches Tun und Trachten ausrichten. Es ist ein geschlossener, rein immanenter Kosmos von untereinander in Beziehung stehenden Texten und Zitaten, der uns wie eine durchlässige Haut von Bedeutsamkeit umgibt; eine grosse, alles umfassende und pulsierende Blase, deren Gestalt sich dadurch verändert, dass wir ihren Äther ein- und ausatmen. In «Chambre d‘Echos» werden Textauszüge verwendet, die sich meist theoretisch mit dem Loop beschäftigen, um sie visuell in ein spielerisches Verhältnis zueinander zu setzen. Es bleibt den BetrachterInnen anheim gestellt, sich in die sich eröffnenden hermeneutischen Strudel hineinzustürzen und am intertextuellen Gewebe weiter zu spinnen. Die verwendeten Zitate stammen von Adorno, Barthes, Bateson, Derrida, Freud, Gadamer, Heidegger, Kristeva, Luhmann, Maturana, Nietzsche, Ovid, Peirce und Stein. Visuelle Intervention in Zusammenarbeit mit Imre Hofmann.